Biographiearbeit
auf anthroposophischer Grundlage

Selbst und Welt

Das Selbst und die Welt erscheinen im gewöhnlichen Bewusstsein als eine Polarität.
Der Mensch ist ein Wesen, das immer wieder eine neue gegliederte Einheit schaffen kann,
in der die Polarität durch eine aktive Sinnfindung aufgehoben wird.
Ich bin ein Selbst in der Welt.
Wenn ich mich erkenne, erkenne ich die Welt, in die ich hineingestellt bin.

Junko Hill

Biographische Gesetzmäßigkeiten
erschließen die Sprache des Schicksals....

„Wohin geht meine Zukunft? Was will das Schicksal mir sagen?“
„Was für ein Mensch bin ich durch meine bisherige Biographie geworden?“

Wollen wir individuelle Lebensfragen sinnvoll bewegen, helfen uns die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der biographischen Entwicklung, die in der Biographie mannigfaltig wirken. Der physisch-seelisch-geistige Rhythmus der Entwicklung durch die Jahrsiebte, das Karmagesetz und die Qualität der Planeten können uns ein neues Lebensverständnis aufschließen. „Wie verwandeln sich meine Fähigkeiten in den Jahrsiebten? Inwiefern hat meine Gegenwartsituation mit meiner Kindheit und Jugend zu tun?“ Indem solche Fragen von uns entdeckt und bewegt werden, beginnen konkrete Tatsachen von ihrer bisher unbekannten Botschaft zu sprechen.